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Reiseberichte: Reiseinfos: Bildarchiv: |
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Vom Suneshine State zur Mega-CityTrotz sommerlichen Temperaturen machten wir uns am 1. Weihnachtsfeiertag auf die Winterflucht ins warme Sonnenparadies Florida. Nachdem wir die "freundlichen" Beamten der US Imigration überstanden hatten und auch das letzte Gepäckstück - welches auf dem kurzen Flug von Atlanta nach Tampa verloren ging - während der Nacht am Hotel angeliefert wurde, konnte es am nächsten Morgen mit dem Mietwagen los gehen in Richtung Everglades.
Von unserem Ausgangspunkt in Everglades City, haben wir einen Kajaktour in den Mangroven und eine kleine dreistündige Radtour im Shark-Valley unternommen. Das war wahrscheinlich schon mehr als der Durchschnittsamerikaner während seinen Urlaub unternimmt. Beide Touren war wirklich sehr spannend und haben und einen schönen Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt der Everglades ermöglicht. Wir mussten sogar mit dem Fahrrad um Alligatoren herumfahren die mitten auf dem Weg lagen :-)
Wer sich die Unterwasserwelt vor den Keys anschauen möchte, der hat hier die einzigste Chance in den USA ein Korallen Riff zu betauchen. Es gibt auch zahlreiche und namhafte Wracks die als künstliche Riffe versenkt wurden. Ich hatte es mir lange überlegt ob ich für eine Tag mit einer Tauchbasis auf Key Largo zur USS Spiegel Grove fahren sollte. Aber zur Hauptreisezeit ist das vielleicht nicht unbedingt empfehlenswert. Die Preise für zwei Bootstauchgänge lagen bei 90 US$. Getaucht wird bei den Amis ohne Dive Guide und nur mit einer Oberflächenpause von 15 min zwischen den Tauchgängen. Also ganz nach dem Motto "Time is money!". Noch hinzu kam, dass bei der Ausfahrt am Vortag 52 Taucher zum Riff verfrachtet wurden, die dann alle ihre Kreise ziehen. Nein, ich denke es gibt bessere und schönere Gelegenheit zum Tauchen.
Apropos Wärme ... die ersten Tag in Everglades City hatten wir nur mäßige 16 Grad Celcius! Dafür aber dann später in New York City kuschelige 22 Grad Celcius im Central Park - Mitten im Januar bin ich da mit dem T-Shirt auf Sightseeing-Tour gegangen!!! Ok, zurück zu Miami Beach. Sehr zu empfehlen für alle Partygänger, aber nicht für Naturfreunde. Es war interessant den Ocean Drive entlang zu schländern und duch den Art Deco District zu laufen ... aber das war es dann auch schon. Es gibt sicherlich schönere Städte - auch in den USA. Von Miami ging es dann wieder zurück über den Tamiami Highway, mit kleinem zweistündigen Wanderstopp im Cypress National Preserve, nach Fort Myers. Entlang der Westküste von Florida entwickelt sich ein wahres Rentnerparadies. Fast schachbrettartig werden die Goldplätze gleich neben neuen Wohnsiedlungen wie aus der Retorte aus dem Boden gestampft. Zurück in Tampa haben wir noch Freuden einen Besuch abgestattet, haben uns ins Nachtleben von Tampa geschmissen und sind dann nach einem kilometereichen Ausflug nach Sanibel Island am nächsten Tag nach New York geflogen. New York im Winter wollte ich schon immer mal sehen ... tja, war leider nicht. Die Meteorologen sprachen vom wärmsten Januar seit 150 Jahren. Am 9. Januar sind wir im T-Shirt bei sommerlichen Temperaturen durch die City gelaufen. Und trotzdem sind wir mehrmals täglich in die zahlreichen Starbucks Cafes eingekehrt.
Seit dem 9.11. fehlt der Mega-City einer der wesentlichen Attraktionen - die Twin Towers, das World Trade Center. Die Skyline der Stadt hat ihre Einmaligkeit verloren. Nichtsdestotrotz hatten wir ein schöne und interessante Zeit in New York. Und der Hauptgrund war auch hier Freunde von uns zu besuchen. Nach dem kurzen aber sonnigen Zwischenstopp in New York ging es nach insgesamt zwei Wochen wieder zurück ins Schwabenländle ... aber die Brezeln hätte ich mittlerweile auch in New York bekommen. Mehr Bilder findet Ihr im Bildarchiv unter Florida & N.Y. |
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